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Diese interessante
Insel ist ein Eiland inmitten der Havel, hat einen Umfang von ca.
4,4 km und eine Fläche von ca. 0,6 qkm und liegt inmitten der
Berliner Stadtgrenze, in unmittelbarer Nähe des Großen Wannsee. Die
Geschichte dieser Insel hat Ihre Wurzeln im 17. Jahrhundert und hieß
im Volksmund nur Kaninchenwerder, erst später Pfauwerder. Nach o.g.
Quelle ist der der Alchimist und Glasmacher Johann Kunckel 1678 in die
Dienste des märkischen Kurfürsten getreten und hat für Friedrich
Wilhelm auf Pfauwerder prächtige Kristallgläser hergestellt. Ende
des 18. Jahrhunderts wird diese Insel vom Kronprinzen Friedrich
Wilhelm wiederentdeckt. Die Pfaueninsel hat heute den Status
Historischer Landschaftsgarten Pfaueninsel;
ist integriert in die Stiftung Preußischen Schlösser und
Gärten; weitere
Informationen hier.
Der Besucher erreicht diese Insel mit dem
Dampfer ab
der Anlegestelle der Stern und Kreis
Schifffahrt GmbH am S-Bahnhof
Wannsee,
weitere Info
Auto aus
Potsdam kommend über die Glienicker Brücke auf der Bundesstraße Nr.
1 - der Königsstraße, an der Straßeninsel links in den Nikolskoer
Weg abbiegen (das Hinweisschild Moorlake beachten
. Dieser Weg führt direkt bis zur Personenfähre
auf die Pfaueninsel. Der Besucher betritt die Pfaueninsel nahe dem
Pfauenschloss
(1).
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Wir beginnen mit der
Wanderung über die Pfaueninsel am
Pfauenschloss
(1) erbaut 1794/97 ; durchwandern die Insel
inmitten einer prächtigen Wald und Wiesenlandschaft, mit
häufigem Blickkontakt auf die Havel
bis zum Entgegengesetzten
Nordufer - ca. 1,4 km - und erreichen hier die 1795
erbaute Meierei (2),
eine gotisierte Kirchenruine, "in die sich scheinbar
ganz beiläufig ein paar Bauern eingenistet haben"
(ebenda Seite 38)
In Friedrich Wilhelm III (197 - 1840) findet der
märkische Große Kurfürst Friedrich Wilhelm (1640 - 1688)
auf dem Eiland einen würdigen Nachlassverwalter. Aber
"Erst nachdem der große Unruhestifter Napoleon sein
Waterloo erlitten hat, warten auch auf die Pfaueninsel
wieder erfreulichere Tage. Schinkel setzt letzte
architektonische Akzente. Lenne gestaltet
die Insel zum
Park. Sehenswert aus dieser Ära ist das Kavalierhaus
(3) 182426, das Schinkel unter Verwendung einer
gotischen Hausfassade aus Danzig schuf."
(ebenda
Seite 38) .
Die Wanderung über die Insel wird fortgesetzt. |
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Dieser Kulturhistorische Führer kann hier
bestellt werden 0331 2701787
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