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Das Jahr 2003 war geprägt von
gravierenden Veränderungen des gesellschaftlichen Lebens
der Gemeinde. Mit der Kommunalwahl im Herbst 2003 wurde,
nach einer langen Diskussion und mehrheitlichen
Entscheidung seiner Bürger, die Eingliederung als
Ortsteil in die Landeshauptstadt Potsdam vollzogen.
Zugleich wurden auch andere Gemeinden des Amtes Fahrland
als Ortsteile in die Stadt Potsdam eingegliedert. Von
dieser Maßnahme sind ca. 10.000 Bürger betroffen.
Mit den
Kommunalwahlen am 26. Oktober 2003 begann für diese
Gemeinden, teils freiwillig, teils gezwungen der Weg
nach Potsdam; die Stadt Potsdam begrüßte mit einer
Orientierungshilfe die Bürger der neuen Potsdamer
Ortsteile.
Heute ist festzustellen:
Erstmalig
erfährt der Bürger der vormaligen Gemeinde Neu Fahrland,
dass die kreisfreie Stadt Potsdam in absehbarer Zeit
keinen ausgeglichenen Haushalt haben wird – im
allgemeinen Sprachgebrauch – die Stadt Potsdam ist hoch
verschuldet. Für die Stadt Potsdam gibt es keine
Alternative als weiter zu sparen. Alle Bürger der Stadt
Potsdam werden auch weiterhin mehr oder weniger in die
Tilgungen der Schulden einbezogen.
Am
27.01.2002 haben sich die Bürger Neu Fahrlands
mehrheitlich zur Eingliederung nach Potsdam entschieden.
Die damals verantwortlichen Vertreter der Gemeinde haben
für diesen Bürgerentscheid geworben ohne auf diese
Haushaltlage der Stadt Potsdam aufmerksam zu machen. Es
kann davon ausgegangen werden, dass der damalige
Oberbürgermeister der Stadt Potsdam, Herr M. Platzek zu
dieser Situation nicht informiert hat. Wichtige
Informationen zur Haushaltslage der Stadt wurden
verschwiegen, die Bürger Neu Fahrlands wurden in eine
große Schuldenfalle gelockt und die Gemeinde ihres
Vermögens beraubt.
Lesen Sie hierzu die Aufzeichnungen eines Gespräches der
Potsdamer Neuesten Nachrichten mit dem Innenminister
des
Landes Brandenburg.
Beschwerden werden widerwillig bearbeitet, Ergebnisse
der Prüfungen werden den Beschwerde-Führern nicht
mitgeteilt;
Erinnert wird hier an die
Beschwerde zum überhöhten Preis für die
Verplombung der Gartenwasserzähler.
Das Urteil des Amtsgerichtes Potsdam erzwang eine
Verplombung im Ortsteil Neu Fahrland.
Nach der Gemeindeordnung des Landes Brandenburg ist die
Stadtverordnetenversammlung (SVV) das oberste Willens-
und Beschlussorgan und somit die Vertretung der Bürger
und Bürgerinnen.
Mit
den nächsten Kommunalwahlen im Herbst 2008 sollten die
Bürger des Potsdamer Nordens bei der Wahl ihrer
Kandidaten in die Potsdamer SVV sich so entscheiden,
dass auch Ihre Interessen konsequent vertreten werden;
aktuelle Wahlergebnisse
und Informationen zur Kommunalpolitik.
Tipps
für Politik-Einsteiger
MAZ veröffentlicht in der
Ausgabe am 21.01.2008 für interessierte Neulinge zur
bevorstehenden Kommunalwahl eine Information der
Friedrich Naumann-Stiftung in Potsdam-Babelsberg.
"..Bei Kommunalwahlen werden so
viele Bürger in politische Ämter gewählt, wie bei keiner
anderen Wahl. Aber deswegen muss Wahlkampf nicht
amateurhaft oder teuer sein. Denn es kommt nicht
auf die Menge des Geldes an, sondern auf den Nutzen.°
Die Friedrich Naumann Stiftung lädt am 25. und 26.Januar
alle Interessierten zu einem Seminar "Strategie- und
Kampagnenplanung in der Kommune" ein.
Am Ende des von der Landeszentrale für politische
Bildung geförderten Seminars haben die Teilnehmer laut
Veranstalter ein Instrumentarium, mit dem sie ihre
eigene Kampagne planen können.
Mehr Info unter 030 28 87 42.
Interessante
Information zur Abgeordneten-Tätigkeit und Wahlen in
Deutschland - den Überblick hier
Weitere Informationen zu den
Kommunalwahlen für den Wahlkreis ! , das Territorium
der Ortsteile Fahrland, Groß Glienicke, Neu Fahrland,
Stadtbezirk Nördliche Vorstädte, Stadtteil Nördliche
Innenstadt, Stadtteil Bornstedt, Stadtteil Nedlitz und
Stadtteil Sacrow. Im Wahlkreis 1 wohnen 34.911 Bürger.
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